Gedichte, die das Leben schreibt...

Der Esel als dein Coach...

 

... kann dich wahrhaft zu Tränen rühren,
mit dir hüpfen und spielen, das Kind in dir mit dir aufspüren,

 

dich fühlen lassen wer du bist,
wenn scheinbar dein Herz verschlossen ist.

 

Er kann dich verstehen lassen, was bei dir grad passiert.
Er schenkt dir Klarheit und ein Bild, das dich nicht mehr verwirrt.


Er zeigt dir auf seine ganz liebevolle Art,
wie du fühlst, handels, denkst.
Das bleibt dir nicht erspart.

 

Erst wenn du weißt und erlebst was so abgeht bei dir,
du es erkennst und annimmst durch dies wundervolle Tier,


dann wirst du verstehen und liebevoll etwas bei dir verändern
und danach ganz bewusst und aufmerksam weiter auf deinem Lebensweg schlendern.

 

Der Esel als dein Coach...
das klingt für viele lustig und schräg,
doch er weiß soviel mehr, wie man den Lebensweg geht.

Wenn Tiere Menschen berühren...

 

Wenn Tiere Menschen berühren, dann entsteht ein liebevolles Feld.

Das du nicht kaufen kannst, mit keinem Geld der Welt.

 

Tiere berühren dich im Herz, sehen deine Seele, deinen Kern.

Sie lieben alles an dir. Dich zu bewerten liegt ihnen fern.

 

In ihnen wohnt eine magische Kraft,

die Mauern zu Fall bringt, deinem Herzen Raum schafft.

 

Sie führen dich weg, von der Oberfläche deines Strebens.

Denn in dir, unten drunter, liegt der wahre Kern deinen Lebens.

 

Dort wo du dich verweigerst, zu fühlen und hinzusehen,

genau dort verläuft der Weg zu den Türen, die für dich ganz weit offen stehen.

 

Wenn du Angst davor hast zu erkennen, wie schön du in Wahrheit bist,
welch Einzigartigkeit und die Kostbarkeit deines Seins in deiner Seele,

in deinem Herz, in deinem ganzen Körper fließt,

 

dann besuche die Tiere und lass dich berühren.

Sie werden dich liebevoll, langsam und ohne dass du es merkst, dich hinein in dich führen.

 

Dann schließe deine Augen, nimm wahr was jetzt ist,

mit deinen Ohren, deiner Haut, mit deinem gesamten Wesen, das so wundervoll ist.

 

Lass dich führen in dein Herz, wo du dich wiederfindest.

Wo du deine Wahrheit erkennst und sich deine Klarheit mit deinem Verstand verbindet.

 

Sei ein kleines Bisschen mutig und vertraue. Nichts kann dir geschehen,

wenn Tiere mit dir gemeinsam den Weg zu dir gehen.

 

Wenn Tiere Menschen berühren, findet sich nichts mehr, was es wert ist zu hassen.

Du hast nur die Aufgabe, die Berührung durch sie in deinem Herz zuzulassen.

 

Copyright Petra Krejci, 2017

 

 

Das hochsensible Nähe-Pendel

 

Ich brauch‘ die Ferne und die Nähe,

warum verstehst du das denn nicht?

 

Je mehr du mich zu dir ziehst, will ich in die Ferne.

Auch wenn ich weg bin, will ich einfach nur dich.

 

Das mag dir jetzt furchtbar verrückt erscheinen,

doch glaub mir, ich weiß ganz genau was ich tu.

 

Ich brauch meine Freiheit und auch deine Nähe,

schon schwierig, ich weiß, denn viel lernen musst du,

 

um damit klar zu kommen und dir dabei selbst zu begegnen,

denn was ich dir zeig, ist deine Angst vor Verlust,

Meine Distanz ist doch kein Grund, dass du dir Sorgen machen musst.

 

Es ist wie ein Pendel, mal hin und mal her,

hin zur Verschmelzung, dann wieder zurück, denn da ist noch wer.

 

Nämlich dein Ich und mein Ich, dass jeder für sich

seinen Weg geht, lebt und atmet und unweigerlich

weiß, dass es passt.

 

Denn da ist Vertrauen und eine innere Kraft,

die trotz Ferne eine fette Verbindung zwischen uns schafft.

 

Ich brauch diese Weite zu dir ganz bewusst,

damit ich mein Ich immer finde,

denn hier hab Ich Angst vor Verlust.

 

Um mit dir zu verschmelzen, einen Weg gemeinsam zu gehen,

darf ich mich nicht vergessen. Du musst das verstehen.

 

Es ist auch so wichtig, dass du Dein Ich erkennst,

es lebst und erlaubst dir zu fühlen, wofür du eigentlich brennst.

 

Ich bin für dich da, das ist ein Versprechen.

Doch bitte, lass uns niemals dieses Pendel zerbrechen.

PETRA KREJCI, 2017

Mein Licht

 

Du, der mich zum Strahlen bringt

mein Licht hat eingeschaltet, sodass mein Herz vor Freude springt.

 

Ich hab mich selbst noch nie so strahlen gesehen.

Ich seh' mich selbst ganz anders, kann es fast nicht verstehen.

 

Wenn du einfach nur da bist, das macht was mit mir.

Fühl mich geborgen, gesehen und immer erkannt von dir.

 

Ich habe sowas noch nie erlebt,

so zu erblühen und zu sein, wenn du nur neben mir stehst.

 

Du siehst mich und gibst ohne jemals dafür zu verlangen.

Obwohl ich mich dabei frei fühl, fühle ich mich von dir aufgefangen.

 

Wir lachen, wir streiten und philosophieren,

haben Spaß und auch einiges zu diskutieren.

 

Wir beide sind perfekt, das weiß ich schon lang.

Mir ist nun auch klar, warum ich mit anderen nicht kann.

 

Was uns doch trennt, ist der Kopf, der Verstand und die Zeit,

die uns etwas vorgaukeln, nämlich eine Unüberwindbarkeit.

 

Doch was uns wirklich voneinander trennt,

uns zum Organisieren und Plänen drängt,

uns so mühsam erscheint, wie ein aufdringlicher Vertreter,

das sind die zwischen uns liegenden 800 Kilometer.

 

Es ist alles offen, keiner weiß was je geschehen wird.

Ja, das Leben ist spannend und auch manchmal verwirrt.

 

Egal wie es sein wird, was passiert oder nicht.

Ich bin dir so dankbar, dass du es gefunden hast, mein Licht.

 

PETRA KREJCI, 2017

Badeschaumtraum

 

Manchmal denkst du an deinen Traum,

der für dich viel mehr ist, als nur Badeschaum.

 

Mal ist er da, dann wieder nicht.

Du schiebst ihn weg, denkst nur an die Pflicht.

 

Doch manchmal, da drängt sich dein Traum richtig auf.

Läuft in deinem Körper hinunter, hinauf.

 

Du spürst ihn,

bekommst immer mehr Sehnsucht nach ihm.

Alles an dir zieht dich zu ihm hin.

 

Dir ist es jedoch so schleierhaft,

wie du daraus jemals Realität werden lasst.

 

Doch ein Gefühl in dir schenkt dir Vertrauen

und lässt dich genau in die Traumrichtung schauen.

 

Du bekommst Impulse, erkennst Puzzleteile.

Manchmal ganz große und manchmal sehr kleine.

 

Der Traum kommt dir näher, alles scheint perfekt.

Sogar die Liebe hat sich in ihm für dich versteckt.

 

Du streckst deine Arme aus, willst es schneller und gleich.

Doch die Zeit für deinen Traum ist noch immer nicht reif.

 

So lernst du geduldig zu sein und zu warten,

während dem Puzzle-für-Puzzle-Impulse-erraten.

 

Du weißt, dass es ganz bestimmt wahr werden wird

und Nichts-Tun und Vertrauen dich genau dorthin führt.

 

Genieße das Entstehen von deinem Traum.

Lehn dich zurück und versuch einfach zuzuschauen.

 

Dann darf der Traum in Ruhe für dich fertig reifen

und du musst nicht mal mehr versuchen nach ihm zu greifen.

 

Denn wenn er fertig gebacken ist, dein Traum,

wird er dich einhüllen wie Badeschaum.

 

COPYRIGHT Petra Krejci, 2017

 

 

Lebenswegstege

 

Wenn du schon lange Zeit alleine lebst,

dich selber auf deinen Wegen trägst,

 

gelernt hast zu entscheiden

für dich, dein Leben und die Kleinen,

  

dann brauchst du niemanden um zu sein.

Du kommst gut klar mit dir allein.

 

Doch dir ist bewusst, wenn jemand kommt,

dein Herz erobert, fast zerbombt,

 

dann darf das langsam und fein geschehen,

um einen Weg zu finden und um den gemeinsam zu gehen.

 

Denn du brauchst Zeit um dich selbst neu zu ordnen,

die Liebe allein kann dafür scheinbar nicht sorgen.

  

Geschichten, Erfahrungen, Wünsche und Träume

haben dich wachsen lassen, wie die Sonne die Bäume.

  

Du brauchst die Zartheit, den Raum und den Platz

um zu lernen, gemeinsam zu leben und nicht auf einen Satz

  

aneinander zu kleben, das kann nicht gut gehen.

Es dürfen erst beide für sich gut im Leben stehen.

  

Dann kann sich entfalten, was sich entfalten soll,
ein gemeinsamer Weg, ganz ohne Groll.

 

Wo ihr euch nährt und versteht, ganz ohne Worte.

Euch frei lässt, wieder findet, wie die Kirsche die Torte.

 

Denn auch wenn jeder seinen Weg weitergeht,

Liebe, Raum und Zeit bilden stets einen Steg.

 

Der verbindet eure Wege und vielleicht einen gemeinsamen schafft,

ohne Erwartungen und Sehnsucht, nur aus eigener Kraft.

  

So lass einfach geschehen, nimm dir Zeit jeden Tag,

denn sowas lernt man nicht auf einem Schlag.

  

Und wenn der Zeitpunkt gekommen ist,

du dich verstehst und auch weißt, wer du bist.

 

Dir klar ist was du dir wünschst in einem gemeinsamen Leben,

dann wird es auf euren Wegen nur noch so wimmeln von Stegen.

 

COPYRIGHT Petra Krejci, 2017

Schubladen          

 

Zuerst in eine Schublade gesteckt

und dann die Leute ganz fies erschreckt.

 

So kann es schon mal sein,

denn der Verstand mancher ist klein,

 

und zwar derer die denken,

sie könnten dich dirigieren und lenken.

 

Sie meinen dich zu kennen

verurteilen dich und rennen,

 

wenn du plötzlich anders bist

und ihre Weltanschauung zusammenbricht.

 

Sie müssen sich dann neu sortieren.

Klar, anders ist es eh nicht zu kapieren.

 

Denn wenn einer plötzlich was anderes macht,

für viele der Verstand einen Kurzschluss macht.

 

Du bist anders, verpönt doch bald interessant,

wenn im Gehirn der anderen sich ein neuer Weg bahnt.

 

Dann kommen sie aus ihren eigenen Laden gekrochen.

Vielleicht reden sie noch dumm und ununterbrochen.

 

Doch schon bald werden es ganz viele sein,

die dir zuhören, dich bestaunen. Wollen auch mutiger sein.

 

Egal wovon du träumst, welcher Vision du nachgehst,

bleib dran, auch wenn du damit zuerst alleine da stehst.

Dein Glaube an dich, Disziplin und dein Traum

geben dir schlussendlich ganz, ganz viel Raum

 

dich zu entfalten und zu sein wie du bist.

Pfeif auf die ander'n, die reden meistens nur Mist.

 

Wenn du dafür gehst, glücklich bist und lachst,

Du jemanden anderen damit auch seine Lade aufmachst.

 

COPYRIGHT Petra KREJCI, 2017

Deine Hände

 

Es gibt Ereignisse im Leben,

die nehmen dir den Mut weiter zu streben.

 

Sie nehmen dir alles, was du kennst und dich stärkt,

das was dir vertraut ist und du schenkst großen Wert.

 

Sie schütteln dich durch, nehmen dir den Boden unter den Füßen.

Ziehen dich hinunter und lassen deine  Tränen fließen.

 

Du fällst und streckst deine Hand nach einer anderen aus.

Nach einer Hand, die dir vertraut ist und während du dabei nach oben schaust,

 

fällst du immer weiter hinab,

in ein Loch so tief, wie es noch nie eines gab.

 

Du hast Angst und zitterst, siehst nur diese Hand,

verstehst nicht, dass du sie nicht mehr erreichen kannst.

 

Du fällst und fällst, blickst nur nach oben

und willst etwas haben, das sich dir hat entzogen.

 

Es geht immer tiefer, wird dunkler und kalt.

Doch plötzlich wirst du klar und rufst innerlich: HALT!

 

Was willst du von dieser einen, fliehenden Hand.

Du hast doch selber gleich zwei davon, für die Griffe am Rand.

 

Du bewegst deine Hände und stopst dich vom Fallen,

ohne Hilfe, ganz alleine, kurz vor dem Aufprallen.

 

Du kletterst hinauf, bist auf einmal so stark.

Siehst den Himmel, die Sonne, nichts ist mehr karg.

 

Die Hand, die du um Hilfe hast angefleht,

ja, die hat der Wind für dich weggefegt.

 

Nun stehst du da, du mit deinen zwei Händen

Ihr konntet gemeinsam den Aufprall abwenden.

 

Jetzt weißt du, egal welch Ereignis dein Leben durchfließt,

Du wahnsinnig stark und selbst wirksam bist.

 

Denn alles was passiert in deinem Leben,

lässt dich aufstehen und noch viel weiterer streben.

 

Oder du harrst als Opfer aus,
kommst erst irgendwann aus deinem Loch heraus.

 

Wer das entscheidet, kannst du dir ja denken.

Nämlich ganz allein du, mit deinen zwei Händen.

 

COPYRIGHT Petra KREJCI, 2017

Pferdemuster

 

Ich fühl mich manchmal wie ein richtiges Pferd.

Nein, nicht wie ein Esel, das wär ganz verkehrt.

 

Besonnen und ruhig bin ich nur manchmal im Leben.

Oft fühlt es sich an, wie ein inneres Erdbeben.

 

Und zwar wenn' s mir eng wird, man mir meine Freiheit entzieht.

Das glaub ich zumindest, obwohl es nur an mir liegt.

 

Dann schlag ich fest aus, schmeiß' den anderen um.

Trampel kurz drauf und dann dreh ich mich um.

 

Hau' ab wie ein wild gewordenes Pferd,

das vor Panik und Angst sich dann nicht mal mehr wehrt.

 

Es rennt und rennt, steht schlussendlich allein.

Nein, es reicht. Das kann es jetzt wirklich nicht sein.

 

Das ist wohl mein Muster und was hab ich davon?

Nichts! Das ist ja das doofe daran.

 

Immer wieder das Gleiche, ich renn einfach weg.

Schlussendlich steh ich dann mitten im Dreck.

 

Solang' ich nichts änder' und mich dem jetzt stell'.

Bleibt ich so doof, und werd' nicht wie ein Esel, so hell.

 

Was braucht nochmal ein Pferd um zu stehen und zu schauen?

Genau, da war was mit ganz viel Vertrauen.

 

Vertrauen in das was kommen mag.

Das klingt, wenn ich ehrlich bin, nicht gar so arg.

 

Also los, ich kleines verrücktes Pferd.

Bleib jetzt mal stehen und mach nicht mehr kehrt.

 

Ich darf mich zwar fürchten und mich auch mal wehren.

Zum Dableiben muss ich mich trotzdem bekehren.

 

So entwickle ich mich weiter, bleib lebendig und wach.

Denn genau das ist es, was das Leben so richtig ausmacht.

 

COPYRIGHT Petra KREJCI, 2017

 

Ein Nilpferd bei Nacht

 

Hast du vielleicht schon mal gesehen,

ein Nilpferd auf 'ner Wiese stehen?

 

Gut, könnt womöglich schwierig sein,

denn das tut es meist nachts bei Mondenschein.

 

Da kaut es ganz drollig vor sich hin,
findet im Dunkeln dabei einfach mehr Sinn.

 

Es schert sich nichts, gibt nicht viel acht,

genießt und schlendert durch die Nacht.

 

Ein Nilpferd ist sehr intuitiv.

Es weiß, mit Bauchgefühl geht gar nichts schief.

 

Denn sollt' mal von hinten ein Löwe lauern,

gibt es für's Nilpferd nicht viel zu schauern.

 

Es weiß genau und sichtlich bestimmt,

wenn 's Nilpferd sich umdreht, der Löwe eh reiß aus nimmt.

 

Ja, es kann sich auf sich selbst verlassen.

Egal was es tut, das muss man ihm lassen.

 

Es traut sich was zu und ist bei Tag gern im Wasser.

Dort ist es noch stärker und meistens auch nasser.

 

Ein Nilpferd ist selbstbewusst und weiß was es kann.

Mit Klarheit und Stärke geht es die Nacht richtig an.

 

Denn auch im Dunkeln ist es wichtig zu wissen,

was man drauf hat und möchte,

kann so das Leben genießen.

 

Und wenn du mal so richtig im Schatten stehst,

es dunkel ist und ein Problem um dich Kreise dreht,

 

dann denk an das Nilpferd mit all seiner Kraft,

seinem Vertrauen in sich selbst in der dunkelsten Nacht.

 

Denn so dunkel und düster kann das Leben nicht sein,

wenn du weißt wer du bist, fühlst du dich nicht mehr allein.

 

So hast du Klarheit und Kraft, egal was kommen mag,

gehst voller Vertrauen wieder hinein in einen neuen Tag.

 

 

Auch du kannst dich immer auf dich verlassen,

deine Klarheit und Bauchgefühl führ 'n dich durch die dunkelsten Gassen.

 

So hab keine Angst vor Schatten im Leben,

die Nacht wird sowieso dem Tag entgegen streben.

 

Sei wie ein Nilpferd, entspannt und voller Vertrauen.

So kann dich kein Schatten und Problem mehr umhauen.

 

COPYRIGHT Petra KREJCI, 2017

 

Worte...

 

Manchmal sagst du Dinge,

die meinst du gar nicht so.

Schreibst Messages an andre,

die wären besser was für's Klo.

 

Du biegst dich und verdrehst dich,

nur um den Schein zu wahren,

dass dir alles so egal wär',
nur um dem andern zu gefallen.

 

Doch sei doch jetzt mal ehrlich.

Was glaubst du wer du bist?

Kannst du wirklich wissen,

was im Hirn des andern so vorgegangen ist?

 

Erfahrung, Liebe, Herzschmerz,

Stress und der Lebenlauf,

das alles und noch ganz viel mehr,

macht des anderen Leben aus.

 

So, wenn du etwas losschickst,

geschrieben oder doch gesagt,

prüf dich und deine Botschaft,

ob auch du sie genau so bekommen magst.

 

Und wenn du das dann drauf hast,

empathisch gut verpackt.

dann kannst du nur noch hoffen,

dass der andere es auch verstanden hat.

 

Es kann auch mal passieren,

dass dein Herz was sagen mag,

Du aber genau weißt,

dass das womöglich Folgen hat.

 

Dann denke an den andern,

mit Kopf und auch mit Herz.

Nimm Worte, die ihm dienen

und vermeide bei ihm Schmerz.

 

Kann sein, dass es dir weh tut.

OK, das kann passieren.

Doch irgendwann, versprochen,

wird sich alles austarieren.

 

Worte haben Wirkung,

ob gesagt oder auf Papier.

Es braucht nur etwas Liebe und ganz ganz viel Gespür.

 

COPYRIGHT Petra Krejci, 2017

Bedingungslos...

Wenn dein Herz vor Liebe fast überquillt,

doch der Mensch nicht da ist, dem sie gilt,

 

schick deine Liebe los und lass sie fließen

und sie wird dessen Herz mit Kraft und Fülle übergießen.

 

Halt sie nicht fest, nimm den Druck aus dir raus.
Deine Liebe wollte doch vorher schon aus dir heraus.

Erwart' dafür nichts, denn nichts ist dein.
Nur so kann Liebe bedingungslos sein.

 

COPYRIGHT Petra Krejci, 2017

Aushalten…

 

Manchmal gibt’s eine Zeit im Leben,

da würdest du zwar ganz gern weiterstreben.

 

Doch geht es einfach nicht mehr weiter,

auf deiner geliebten Erfolgs- und Karriereleiter.

 

Du verstehst nicht, dass bei dir grad rein gar nichts passiert.

Was hast du denn jetzt wieder mal nicht kapiert?

 

War’s zu viel, war’s zu wenig, was du hast getan?

Du denkst und denkst, kommst an den Knoten nicht ran.

 

Du kommst dir vor wie auf Pause gestellt.

Ach Gott, du wolltest doch dir damit verdienen dein Geld.

 

Die Anspannung steht dir ins Gesicht geschrieben.

Hast dich selbst ständig weiter getrieben.

 

Du kannst eigentlich schon fast nicht mehr denken.

Schluss, Stopp, Aus! Jetzt darf das Universum das Weitere lenken.

 

Denn irgendwann ist es auch dir mal zu dumm.

Ins Vertrauen gehen ist jetzt die Herausforderung.

 

Es scheint auch, als zwingt dich jemand zum Ruhen.

Einfach vertrauen und gar nichts mehr tun.

 

Und während du zwanghaft die Ruhe genießt,

sich plötzlich das Glück über dich sanft ergießt.

 

Denn ganz langsam, winzig klein

finden die ersten Zeichen sich ein.

 

Sie schenken dir Vertrauen und geben dir Kraft.

Du weißt jetzt, du hast alles richtig gemacht.

Das Universum, das lässt dich niemals allein,

doch manchmal muss diese Ohnmacht wohl sein.

 

Es ist eben besser auch mal zu ruhen.

Dann kann das Universum viel mehr für dich tun.

 

COPYRIGHT Petra Krejci, 2017

Der Esel vor der Brück'

Hast Du vielleicht schon mal gesehen,

einen Esel vor 'ner Brücke stehen?

 

Triefend nass, mitten im Regen

lässt er sich keinen Zentimeter bewegen

 

drüber zu gehen über die Brück'.

Nein, nicht einmal ein ganz kleines Stück.

 

Du ziehst und zerrst, schimpfst um ihn 'rum.

Dein Esel denkt sich: "Ach, ist die dumm.

 

Kennt sie denn nur diesen einen Weg?

Was glaubt sie, warum ich mich hier nicht weiter beweg.

 

Sieht sie nicht, dass die Brück' ist kaputt?

Ach Mensch, so gib dir doch einen Ruck.

 

Hör' auf so gradlinig zu denken.
Du solltest mal deine Gedanken umlenken.

Das Leben führt nicht nur über diesen Steg.
Glaub mir, es gibt auch einen anderen Weg.

Der vielleicht zwar etwas länger ist,
doch du dir dabei nicht die Füße brichst.

Denk doch mal nach und find' einen anderen Weg,
einen der mir nicht so sehr widerstrebt.

 

Denn meine Sinne und mein Gespür

zeigen Dir welcher Weg der richtige wär'.

Ich kann dich führen, wenn du mir vertraust.
Es nützt nichts, dass du mich so böse anschaust.

 

Vertrau mir und versuch, den Gedanken zu meiden,
ich wär' der störrische Teil von uns beiden."

 

COPYRIGHT Petra Krejci, Mai 2017

Das was bleibt ...

 

Kennst Du diese grauen Tage,

an denen Du stellst Dir immer wieder die Frage,

 

sollst Du kämpfen, sprechen, schreiben

und Dir damit die Zeit vertreiben

 

um das zu bekommen, was Du Dir erwünschst.

Doch scheint es als ob nur Du das so siehst.

 

Denn das was Du willst, das will nicht zu Dir.

Wenn Du kämpfst und verkrampft bist, schließt es seine Tür

hinter sich zu und wartet mal ab,

bis der Druck weg ist, oder offen gesagt,

 

kann es sich auch ganz anders drehen
und das was du willst wird aus deinem Leben gehen.

 

Und wenn es so kommt, dann soll es so sein.

Das Richtige würde ja sowieso bleiben

 

und zwar mit Abstand bis Du Deine Aufgabe kennst

und nicht wieder panisch vor Dir selbst davon rennst.

 

Das was Du lernen darfst in so einer Zeit:
Hab einfach Vertrauen, dass Dir das Richtige bleibt.

 

COPYRIGHT Petra Krejci, Mai 2017

Ein Schäfchen und Du im Hier und Jetzt

Hast du vielleicht schon mal gesehen,

ein Schaf auf grüner Wiese stehen,

es kaut ganz ruhig, mal hin und her.

Als ob das Leben einfach wär.

 

Doch so ein Schaf, ich kann’s dir sagen,

hat deiner Seele viel zu sagen.

Es weiß was jetzt gerade wichtig,

denn der Moment ist für es richtig.

 

Es gibt kein vorher und kein danach,

all das braucht‘s nicht für ein Schaf.

 

Es kennt den stillen Ort in sich,

nein, nicht das Klo, das meint‘ ich nicht.

Der Platz in ihm und auch in Dir,

wo Ruhe herrscht und viel Gespür.

 

Wo du abtauchst, eintauchst, ruhst.

Nicht mehr gedanklich etwas suchst.

 

Glaub mir, du kommst in diesen Raum,

musst nicht wie’s Schäfchen wiederkau’n.

Setz dich einfach zu ihm hin,

fühle  sanft mit all dein' Sinn.
Lass dich fallen in allem was ist,

das geht ganz einfach, wenn die Natur bei dir ist.

 

Es braucht so wenig um einfach zu sein.

Eine Wiese, ein Schaf und Dich ganz allein.

 

COPYRIGHT Petra Krejci, Mai 2017

"Dackel Willibald und etwas Neues"

 

Der kleine Dackel Willibald,
der war recht rund und bisschen alt.
Sein Leben lief doch gar nicht rund.
Das dachte sich der kleine Hund.

 

Es fiel ihm einfach nichts mehr ein,
mal ging er raus, dann wieder rein.
Er hatte einfach keinen Plan,
fressen, schlafen, … wie verfahren.

 

Doch was ihm gab ein bisschen Halt,
das war sein Socken, stinkend, alt.

Er liebte diesen Socken sehr,
zum Spielen gab er ihn nicht mehr her.


Willibald, der liebe Hund,
bewachte den Socken, Stund um Stund.

Es gab ihm Stärke, gab im Sinn.
Wenn Söckchen stank unter seinem Kinn.

 

Doch irgendwann kam eine Zeit,
wo Willibald’s Trübseligkeit,
die durchgelutschte Socke hasste.
Welch tolle Zeit er vielleicht verpasste.

 

Wenn er herumhing mit diesem stinkend Teil,
er wollte was Neues, einen Ball oder Seil?

 

Da kam geflogen über’n Zaun,
Ein Kong Ball rot, was für ein Traum.
Der Willibald konnt‘ es nicht fassen,
hat schnell vom Söckchen abgelassen.

 

Er sprang dem Kong Ball hinterher,
rauf und runter, hin und her.
Es war so toll, so schnell, so anders.
Der Willi dachte: Mann, ich kann das.

 

Ich brauch den doofen Socken nicht,
der Ball ist einfach ein Gedicht.
Doch bald bemerkte Willibald,
dass nicht nur der Socken war sehr alt.

 

Die Luft, die ging ihm sehr bald aus,
was war das auf einmal für ein Graus.
Er kam fast nicht mehr hinterher.
Die Beinchen müde und sehr schwer,


ließen Willi’s Freude schwinden,
er musste wieder Ruhe finden.

Da fiel ihm einer wieder ein,
sein Socken. Ach wie wär’s jetzt fein,

Wenn‘s stinkend, altbekannte Ding
in Ruhe läg so unterm Kinn.

 

Da hüpfte der Kong nochmal vor die Pfoten,
Willibald dachte, ich pfeif auf den Roten.
Ich mag’s wieder ruhiger und so wie zuvor,
mit dem Socken hau ich mich eh viel lieber auf’s Ohr.

 

Der Dackel hob elegant schnell sein Bein,
und flößte dem Kong Ball kein Leckerli ein.
Er ging zum Söckchen, lutschte es ab.
Ach bin ich froh, dass ich dich wieder hab.

 

Mein Söckchen und ich, wir verstehen uns sehr,
Doch der Kong Ball, der rote, der gab schon was her.
Naja, was soll’s, irgendwann im Leben,
soll hund sich eh nicht mehr so schnell bewegen.

 

Er nahm seinen Socken, verschwand mit ihm im Haus,
von da an ging Willibald noch seltener raus.
Der Kong Ball, der gehört jetzt dem Nachbarhund,
und der ist jetzt schlank und nicht mehr rund.

 

COPYRIGHT Petra Krejci, Mai 2017

A bissal wos über's Blöd-Reden

 

Wenn sich andre über dich ihr Maul zerreißen,
dir verbal so in dein Herz rein greifen.
Sie meinen zu wissen was falsch ist und was nicht,
dann vergiss nie, das ist ihre Gschicht.

 

 

Es gibt kein Falsch und es gibt kein Richtig. Denn Entscheidungen trifft man, die sind wichtig.
Du wirst geleitet und geführt, entscheidest nach Bauch, Kopf und was dein Herz berührt.

Niemand steckt in deinen Schuhen. Glaub mir, sie würden es gern tun.
Denn wenn sie herziehen und doof reden, fehlt ihnen der Blick auf ihr eigenes Leben.

 

Sie haben keinen Schimmer was du hast erlebt und erfahren,
dass die Zeiten meist nicht so rosig waren.
Du lernen musstest für dich allein zu entscheiden, mit Angst und viel Mut deinem Weg treu zu bleiben.
Du hast es ganz toll bis hierher geschafft. Keiner von denen hätte das so gerafft.

 

Und auch keiner von denen würde dich persönlich fragen, denn sie würden die Wahrheit garnicht ertragen.
Stattdessen erfinden sie tolle und böse Geschichten, über dich, über andre und deren Nichten.
Sie sehen nur Opfer oder Täter, ein dazwischen gibts da nicht. Neutralem Hinsehen fehlt es leider an Gewicht.

 

Doch irgendwann wird sich deren Leben auch drehen
und du?
Du wirst dann nicht hinterherreden und schwätzen sondern auf sie zugehen.
Sie fragen was los ist, wie es geht oder ob sie was brauchen.

 

Ja, wahre Größe kann man eben nicht kaufen.

Darum lass sie schwätzen und denken was sie wollen.

Das Universum tauscht eh immer wieder die Rollen.

COPYRIGHT Petra Krejci, Mai 2017

Der richtige Moment

 

Warten au den richtigen Moment,

auf den Menschen, der dein Leben erhellt.

 

Auf die Liebe, die dich umhüllt und von innen nährt.

Du wartest immer und hoffst, dass es dir das Außen beschert.

 

Doch dieser Moment, der scheint nie zu kommen, denn er ist bereits da.

Das Problem ist leider, du nimmst ihn nicht wahr.

 

Du wartest auf Zeichen, die genau sind und klar.

Merkst nicht, dass das war dir fehlt schon lang' vor deiner Nase war.

 

Erkenne die Geschenke, die dir das Leben schenkt.

Alles ist möglich in jedem Moment.

 

Ja, du brauchst Mut und Klarheit um zu sehen,

doch glaub mir, es werden dir ganz viele Türen offen stehen.

 

Warten ist bequem und feige dazu.

Ausreden sucht dein Kopf ohne Ruh.

 

Doch wenn du gut hinhörst, leise und still,

dann erfährst du was deine Seele dir sagen will.

 

Lebe, liebe, lache so intensiv wie es nur geht
und du wirst staunen, was dir der Wind vor die Füße weht.

 

Sei mutig und trau dich, tu's für dich mit all deiner Kraft.

Denn warten hat dir noch nie den richtigen Moment gebracht.

 

COPYRIGHT Petra Krejci, Februar 2017

Die Liebe…

 

Die Liebe kann klein sein, versteckt und ins Herz reingepresst. Niemand soll es wissen, du hältst sie bei dir ganz fest. Du drückst sie nieder, dass sie nicht ausströmt mit all ihrer Kraft, denn das hat dir bis jetzt nur Schmerzen gebracht.

 

Doch die Liebe mag fließen, sie ist überall, in den Menschen, den Tieren, ja in den Pflanzen sogar.

 

Wenn du dich traust und sie loslässt, ihr nachgehst, sie pflegst, wirst du erhalten, was du dir in Wahrheit ersehnst.

 

Die Liebe ist kräftig, groß und wunderschön.

 

Mach dein Herz auf, lass sie fließen und du wirst sie zurückkommen sehen.

 

COPYRIGHT Petra Krejci, Februar 2017