Petra's BLOG

... und täglich grüßt das Murmeltier

Muster durchbrechen... aber wie?

Mach’s anders. Denke anders.

 

Mach ich doch. Kenn‘ mich aus… dachte ich. 

 

Ich muss schon zugeben, das Leben ist fantastisch und äußerst geduldig mit mir.

 

Immer wieder komme ich in Situationen, die ich bereits kenne (um zu erkennen und zu lernen - hab ich mir sagen lassen). Ich bin sozusagen ein „Wiederholungs-Junky“. Ich DACHTE, ich habe eine Situation und ein damit in Verbindung stehendes „Problem“ total genial gelöst, bin aus „der Nummer gut raus“ und es kann endlich bergauf gehen oder weiter oder wohin auch immer. Jedoch merke ich (in immer kürzer werdenden Abständen), dass ich damit etwas falsch gelegen habe. Denn diese Situation kommt nochmal und nochmal und nochmal (irgendwann bemerkt mensch es ja ;)). Mir wird dann auch klar, dass die Rollen der beteiligten Personen immer ziemlich gleich sind. Die Schauspieler bzw. die sich zur Verfügung stellenden Personen sind aber immer andere und ich muss bekennen: OK, anscheinend doch noch nicht ganz raus aus der Nummer.

 

Wie war das nochmal in den diversen Filmen? Wie haben die das dort gelöst? * Kopfkratz * 

Sie haben vieles ausprobiert um diese Endlosschleife zu durchbrechen. Tagelang, wochenlang immer den gleichen Tag durchlebt und Versuche gestartet.

Das könnte im realen Leben ein biiiiiiiiißchen schwierig werden.

 

OK, ausprobieren kann ich ja mal. Wenn’s nicht passt, kommt es ja eh wieder. 

Also, Situation kommt, Rollen neu verteilt, los geht’s. 

 

Hhhmmm, wieder nicht geklappt. 

 

Es wurde mir erklärt, Muster sind durchbrechbar, indem ich ganz anders handle, als ich bisher gehandelt habe.

Wie handle ich eigentlich? Na, eh ganz normal.

Also los. Situation kommt, Rollen neu verteilt, los geht’s. 

 

Hat auch anfangs ganz gut funktioniert, bis zu diesem einen Punkt, diesem einen gemeinen Punkt, wo dein Gehirn dir sagt: STOP! Situation bekannt. Da haben wir bis jetzt immer soooooo reagiert, also reagieren wir wieder soooooo. Zack, reingerutscht, ausgerutscht, hingefallen, aufgestanden, Krone gerichtet, weitermarschiert… nachdenkend. Was war jetzt wieder falsch?

 

Eigentlich war nix falsch. Das Unterbewusstsein hat eben mehr Einfluss auf meine Entscheidungsfähigkeit als mein Tagesbewusstsein. Zu guter Letzt übernimmt es ganz automatisch die Steuerung. Das Gehirn ist eben immer im Energiesparmodus. (Hab‘ ma imma scho so gmocht!)

 

OK, dann bleibt nur noch die Kombination: Ausprobieren, anders machen und Unterbewusstsein überzeugen (= dran bleiben am anders Handeln)

 

Und dann kommt plötzlich die entscheidende Frage! Die entscheidenste Frage aller Fragen in der Geschichte der Musterauflösung ;).

 

WIE WILL ICH ES DENN EIGENTLICH?

 

Und genau hier ist es so klar wie nie zuvor. Es ist ganz klar, was fehlt!

 

KLARHEIT !

 

Ja, genau, die fehlt.

 

Was will ich? Was will ich wirklich? Was will ich wirklich wirklich und ganz ganz ehrlich? 

 

Was ich mittlerweile ganz genau weiß ist, dass es um das herauszufinden mega wichtig ist, eine große Portion SELBSTLIEBE immer mit im Gepäck ZU HABEN.

 

Mit dabei ist die nötige AUFMERKSAMKEIT für mich selbst und mir erlauben,  mich immer wieder zu fragen:

Wie geht es mir jetzt damit? Will ich das oder will ich das nicht? Wie fühlt es sich an? Wie soll es sich am Ende anfühlen?

 

Das Endgefühl, wie soll das sein? UNABHÄNGIG von Personen und Umständen -  wie möchte ich mich fühlen?

 

Vom VERURTEILEN der jeweils beteiligten Personen ist dringend abzuraten! Sie stellen sich (unbewusst) zur Verfügung, um mir das Lösen des Knotens zu ermöglichen. 

Danke an Euch alle. Ich verspreche Euch: Irgendwann hab ich’s geschnallt.

 

Genau so lässt sich das Murmeltier dazu überreden weiterzugehen. Und wie einfach es doch in Wahrheit ist. Es fängt so wie alles im Leben bei einer einzigen Person an, bei MIR ;).

 

Stimmt's ?

 

Alles Liebe

 

Petra

 

 

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